Ulli Jacob, Stadtverordneter für den Ückendorfer SüdenAngesichts der problematischen Verkehrssituation in Ückendorf, die auf gleichzeitige Baumaßnahmen auf der Ückendorfer Straße und der Ostpreußenstraße zurückgeht, melden sich die kommunalen Mandatsträger der SPD aus Rat und Bezirksvertretung mit einer gemeinsamen Stellungnahme zu Wort.
"Klar ist: Die momentanen Staus insbesondere im Berufsverkehr sind wegen der fehlenden Ausweichmöglichkeiten kein auf Dauer haltbarer Zustand", so Bezirksbürgermeister Bernd Lemanski. "Es ist schon deshalb erforderlich, die Baumaßnahme auf der Ückendorferstr. so schnell wie möglich abzuschließen." Vom Fortschritt an der Baustelle überzeugt sich Lemanski durch regelmäßige Gespräche mit dem Bauleiter im Rahmen von Besuchen vor Ort. "Dort wird der Bauabschluss noch in diesem Jahr erfolgen."
"Natürlich teilen auch wir die Unzufriedenheit der Anwohner mit der durch die parallele Durchführung der Baumaßnahmen eingetretenen Situation", schließt sich der Fraktionsvorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Thomas Fath an. Die SPD-Bezirksfraktion habe sich deshalb bereits vor Wochen an die Verwaltung gewandt, die vergangene Fehler in Planung und Kommunikation eingestanden, aber auch Gründe für die Unabdingbarkeit des Baubeginns an der Ostpreußenstraße angeführt haben: "Es ist schlichtweg so, dass aus haushaltsrechtlichen Gründen die Maßnahme noch in diesem Jahr durchgeführt werden musste. Dies ist, weil die bereitgehaltenen (Förder-)Mittel sonst verfallen wären und im nächsten Jahr nicht erneut zur Verfügung gestanden hätten, dann trotz der vorübergehenden Beeinträchtigungen, der richtige Weg."
Ulli Jacob, Stadtverordneter für den Ückendorfer Süden, teilt diese Meinung: "Langfristig profitiert der Süden von den Straßenbaumaßnahmen, die das Straßenbild und den Fahrkomfort verbessern sowie die Lärmbelastung spürbar senken werden." Den Wert einer solchen Überarbeitung könne man heute bereits angesichts der grundsanierten Görresstraße und des Festwegs betrachten, die ebenfalls von langen Baumaßnahmen betroffen gewesen seien, nun aber in neuem Glanz erstrahlen. Er hoffe nun, dass auch für die Ückendorfer Straße und die Ostpreußenstraße gelte: "Was lange währt, wird endlich gut."